Vom Nebeneinander zum Miteinander: Projektrisiken durch gezieltes Nachunternehmer-Management minimieren

Bereits Anfang des Jahres 2019 erreichten die Umsätze einen neuen Rekord: Mit rund 8,2 Milliarden Euro Auftragsvolumen wurde im März der im deutschen Baugewerbe höchste jemals gemessene Wert erfasst. Die steigende Auftragseingänge im Bau- und Immobiliengewerbe erhöhen den Bedarf an Ressourcen. Denn vor einem erfolgreichen Projektabschluss steht die Koordination und Kooperation unzähliger Beteiligter. 

Im Durchschnitt entfallen knapp ein Drittel der Kosten eines Bauprojekts auf Nachunternehmer. Damit sind die Ausgaben für Nachunternehmer neben Löhnen, Material und Ausgaben für staatliche Auflagen und Regulierungen die höchsten Kosten die in der Projektausführung für den Bauherrn entstehen. 

Projekte im Spannungsfeld von Zeit, Kosten und Qualität

Kein Bauprojekt kommt ohne die Vergabe von Bau- und Planungsleistungen an externe Parteien aus. Dadurch verstärkt sich das Risiko von Qualitätsminderungen in der Ausführung, die sich auf das gesamte Bauprojekt auswirken. Ungeplante Verzögerungen und dadurch bedingte Kostensteigerungen sind die Folge. Daraus ergeben sich wiederum unzufriedene Kunden, sinkende Margen und insolvente Subunternehmer. 

Damit das unabhängige Agieren einzelner Akteure, die Zeit-, Kosten- und Qualitätsziele eines Bauprojekts nicht negativ beeinflusst, ist ein durchgängiges strukturiertes Projekt- und Nachunternehmer-Management erforderlich. Eine gezielte Beauftragung, Steuerung und Abnahme der Leistungen eines Nachunternehmers trägt zur Minimierung zahlreicher Projektrisiken bei:

Vom Nebeneinander zum Miteinander

Neben der grundlegenden Projektkoordination tritt der Projektmanager oder -steuerer in seiner Rolle als Vermittler für die optimale Kollaboration aller Akteure ein. Dabei gilt es, das Bewusstsein aller Projektbeteiligten für das Projektziel zu schärfen. Wenn alle Beteiligte an einem Strang ziehen und partnerschaftlich und respektvoll zusammenarbeiten, profitiert gleichzeitig jeder Einzelne: Die gleichwertige Behandlung aller Akteure, beispielsweise indem Leistungen nach Termin erbracht, rechtliche Vorschriften beachtet und Abrechnungen im zeitlichen Rahmen beglichen werden, führt so schlussendlich zu einem insgesamt besseren Projektergebnis.

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2019-07-12T17:11:52+02:00